Die Möglichkeiten des Systembretts
Ob Familie, Partnerschaft, berufliche Themen oder innere Konflikte – das Systembrett bietet unzählige Möglichkeiten, um Klarheit zu gewinnen und neue Perspektiven zu entdecken.
Mittels einer Aufstellung von Holzfiguren, Personen, Symbolen oder „Bodenankern“ können Systeme innerhalb von Gruppen, Teams im Beruf sowie im inneren Team oder in Familie sichtbar und bewusst werden.

Die Arbeit mit dem Systembrett ist eine wirkungsvolle Methode, um komplexe Beziehungszusammenhänge darzustellen und auf eine kreative Art und Weise damit weiterzuarbeiten. Durch die bewusste Wahl der Figuren und deren Anordnung auf dem Brett können Klient*innen ein tieferes Verständnis für ihre Situation entwickeln. So gelangen Klient*innen schnell in eine aktive Rolle des Gestaltens. Die Verkleinerung des Problems durch die physische Darstellung auf dem kleinen Brett hilft, die oft überwältigenden Gefühle besser zu verstehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das externalisierte Bild verändert werden kann. Klient*innen können experimentieren, Figuren umstellen und so neue Perspektiven und Lösungen finden. Diese dynamische Herangehensweise ermöglicht es, dass das neu gestaltete Bild positive Rückwirkungen auf die ursprüngliche Problemsituation hat und somit eine tiefere Integration und Veränderung im inneren Erleben der Klient*innen stattfinden kann.
Mithilfe des Systembretts können also auch ressourcenorientierte Zielbilder entwickelt werden: Verschiedene Figuren stehen dann sinnbildlich für Etappenziele, Hindernisse oder Unterstützer*innen.
Somit kann der Weg zur Zielerreichung konkret und greifbar gemacht werden und führt oftmals zur inneren Klärung. Auch Ängste oder Wünsche können als innere Anteile auf dem Systembrett dargestellt werden. Dies ermöglicht ein In-Kontakt-kommen mit diesen Anteilen und kann bei der Bedürfnisklärung unterstützen.





